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Kirche lokal und global

Der Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung sind zentrale Anliegen der Kirche – in Langnau und weltweit.
• In Langnau verwurzelt zu sein, bedeutet Vernetzung mit den zahlreichen hiesigen Gruppen, Vereinen und Institutionen – kulturell, sozial oder politisch.
• Oekumenische Zusammenarbeit schafft Verständnis über Konfessions- und Religionsgrenzen hinaus.
• Entwicklungszusammenarbeit braucht Unterstützung, weil wir auf einer einzigen Erde zusammenleben.
• Fremde und Flüchtlinge in Langnau sind Herausforderung und Bereicherung zugleich.
• Fairer Handel heisst die Stärkung lokaler Kreisläufe und die Bevorzugung von Produkten aus Entwicklungsgebieten.

 

 

OeME-Gruppe

OeME = Oekumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit

Interessierte und engagierte Frauen und Männer aus der Kirchgemeinde stehen in Kontakt mit den Hilfswerken HEKS, Brot für alle und Mission 21. In der Passions- und Fastenzeit werden zusammen mit der katholischen Pfarrei gemeinsame Anlässe durchgeführt: Gottesdienste, Mittagessen, Konzerte, Vorträge und natürlich der Suppentag.
Aktuelles Sammelprojekt  "Für das Recht auf eigenes Saatgut" von Brot für alle. 

 

Kontakt:

Sozialdiakonin Kathrin Betscha, Tel. 034 408 00 66

Mail: betscha(at)kirchenlangnau.ch

 

 

 

 

Verein Langnau Interkulturell

Die reformierte und die katholische Kirchgemeinde unterstützen den Verein Langnau Interkulturell finanziell und ideel.

Der Verein Langnau Interkulturell betreibt im katholischen Pfarreizentrum jeden Montagnachmittag das Café international. Er bietet einen wöchentlichen Frauentreff und einen wöchentlichen Deutschkurs im reformierten Kirchgemeindehaus und einen monatlichen Männertreff im katholischen Pfarreizentrum an.

Hier finden Sie die Informationen zu diesen Anlässen:

Interkultureller Frauentreff

Deutschkurs

Treff für Männer aus verschiedenen Kulturkreisen

 

 

 

Tandemprojekt "zusammen hier"

Neues Projekt der Kirchen will Geflüchtete im Integrationsprozess unterstützen

Auf Januar 2020 lanciert die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Langnau zusammen mit anderen Akteuren das Projekt „zusammen hier“. Freiwillige begleiten geflüchteten Personen während eines Jahres, um ihnen das Ankommen und Einleben in der Schweiz zu erleichtern.

Wer in der Schweiz neu Fuss fassen will, ist mit vielen Fragen konfrontiert: Wie funktioniert die Einschulung meiner Kinder? Wofür ist die Gemeindeverwaltung da? Und wie war das mit der Abfalltrennung nochmal? Personen, die mit den lokalen Gegebenheiten vertraut sind, können für Zugezogene daher eine grosse Stütze sein. Um geflüchteten Menschen das Einleben in der Schweiz zu erleichtern, lanciert die Reformierte Kirchgemeinde Langnau nun das Projekt „zusammen hier“. Trägerschaft des Projekts sind die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn und die Kirchliche Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen KKF. Sie haben das Projekt initiiert und begleiten dessen Durchführung in einer zweijährigen Pilotphase an drei Standorten im Kanton Bern.

Konkret heisst dies: Ab Januar stellen drei Kirchgemeinden, respektive Zusammenschlüsse verschiedener Kirchgemeinden in den Regionen Büren an der Aare, Konolfingen und Langnau je eine Person ein, die für die Vermittlung und Betreuung der Tandems vor Ort zuständig ist. Die lokale Koordinationsperson führt die Freiwilligen in ihr Engagement ein und unterstützt und begleitet die Tandems.

Ziel des Projektes ist es, geflüchtete Menschen in ihrer beruflichen und sozialen Integration zu fördern und gleichzeitig das Potenzial von Freiwilligenarbeit zu nutzen und zu stärken. Längerfristiger Wunsch ist, dass jede geflüchtete Person im Kanton Bern die Möglichkeit hat, von einer Person aus der lokalen Bevölkerung begleitet zu werden. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt „zusammen hier“ sollen dazu beitragen, dass weitere lokal verankerte Tandemprojekte (idealerweise in Zusammenarbeit mit den künftigen regionalen Partnern der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern) initiiert werden können.

 

 

Weitere Informationen: www.zusammen-hier.ch

 

Für Rückfragen:

Koordinationsperson Region Langnau: Andrea Zürcher, 079/778 74 71

Co-Projektleiterin Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn: Selina Leu, 031 340 26 05 (erreichbar Di/Mi)

Sammelprojekt "Narko-ne"

«Narko-ne» heisst das Projekt, das wir als Kirchgemeinde schwerpunktmässig unterstützen. Ihm soll entsprechend auch der Ertrag der diesjährigen Herbstsammlung zugutekommen. «Narko-ne» könnte vielleicht übersetzt werden mit «Betäubendes-nein!» Wobei es nicht nur um Drogen geht. Es steckt dahinter vielmehr die Vision einer gesunden Gesellschaft in Bosnien-Herzegowina, in der Kinder und Jugendliche die Herausforderungen des Erwachsenwerdens erfolgreich bewältigen.

«Herzstück» der vielfältigen Arbeit ist das Projekt «Ältere Schwester, älterer Bruder». Jugendliche begleiten Jüngere als «Bruder» bzw. «Schwester». Sie sind Ansprechpersonen, vermitteln den Jüngeren eine gewisse Stabilität und beraten sie in alltäglichen Lebensfragen. Dies ist insofern notwendig, als die meisten Eltern der begleiteten Kinder unter Kriegsbedingungen aufgewachsen sind. Sie haben selber oft keine behütete Kindheit in stabilen Familienverhältnissen erlebt. Entsprechend sind sie verunsichert, oft auch traumatisiert. Ihre Werthaltungen sind nicht gefestigt und sie vermögen ihren Kindern kein sicheres Umfeld zu schaffen.

 

Die Gründerin und Leiterin von «Narko-ne», die Schweizer Baldegger Schwester Madeleine Schildknecht, hat zuhanden unserer Kirchgemeinde die jüngsten Entwicklungen zusammengefasst. So hat sie zusammen mit leitenden Mitarbeitenden in Sarajewo einen Katalog erstellt, welche Lebenssituationen und Fertigkeiten mit den begleiteten Kindern eingeübt werden sollen. Entstanden ist ein Profil von vierzehn Punkten:

  • Auf eine gesunde Ernährung achten
  • Ein breites Spektrum von körperlichen Aktivitäten aufbauen
  • Wissen um die Probleme beim Konsum von Suchtmitteln
  • Sich um die eigene Gesundheit und Hygiene kümmern
  • Schule und Ausbildung ernst nehmen und nutzen
  • Sich im öffentlichen Verkehr zurechtfinden
  • Den Umgang mit Geld einüben
  • Sich in die eigenen Lebensperspektiven eindenken
  • Lernen, Entscheidungen zu treffen – Überlegen, dann entscheiden
  • Vernünftig umgehen mit der Zeit – einen Wochenplan erstellen
  • Medientechnologie verantwortungsvoll nutzen
  • Sich beteiligen an kulturellen und sportlichen Freizeitaktivitäten
  • Sich ein soziales Netz aufbauen
  • Ökologisches Verhalten umsetzen (Abfallentsorgung, Recycling).

Eine eindrückliche Liste, die durchaus auch auf schweizerische Verhältnisse übertragbar wäre. Kirchgemeinderat und Team danken herzlich für alle Unterstützung. Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden: Reformierte Kirchgemeinde, Dorfbergstrasse 2, 3550 Langnau, IBAN CH16 0630 0020 0030 1410 8. Merci viumau! Falls Sie weitere Auskünfte zum Projekt wünschen, wenden Sie sich bitte an Pfr. Hermann Kocher.

 

"Chance for children"

Die Kirchgemeinde unterstützt das Strassenkinderprojekt in Ghana seit längerem. Es bestehen gute Kontakte des Pfarrteams zur Schweizer Initiantin Daniela Rüdisüli Sodjah. Sie hat das Hilfswerk 1999 zusammen mit Amon Kotey aus Accra gegründet. Heute arbeiten 40 einheimische Frauen und Männer im Projekt mit.

Das Ziel von "Chance for children" ist es, Strassenkindern in Ghana eine Chance zu geben, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen, indem sie Liebe und Geborgenheit erfahren sowie schulisch und berufliche Fähigkeiten erlernen. Es werden rund 140 Kinder und Jugendliche betreut in Tagesstätten, Wohnhäusern, Werkstätten oder an Ausbildungsstellen.
www.chance-for-children.org

 

 

 

Jährliche Vergabungen

Jährlich spendet die Kirchgemeinde Langnau den Betrag von 40'000 Franken an verschiedene Hilfswerke. Rund die Hälfte des Betrages gehen an die kirchlichen Hilfswerke HEKS, Mission 21 und Brot für alle.

2017 wurden ausserdem bedacht:

  • Sammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes zum Reformationsjahr
    www.oeme.ch
  • EAPPI CH (Ecumenical Accompaniment Programm in Palestine and Israel): Freiwillige Friedensarbeit (verlinkt mit HEKS und Peace Watch Switzerland): Auftrag von EAPPI ist es, Palästinenser und Israeli bei ihren gewaltlosen Aktionen zu begleiten und gemeinsame Anstrengungen zur Beendigung der Besetzung zu unternehmen.
    www.eappi.org
  • Das Kinderwerk Lima ist ein freies evangelisches Missions- und Hilfswerk, das in Südamerika Kindergärten, Schulen, Berufsausbildungen und eine Kinderspeisung für sozial benachteiligte Kinder unterhält. Unterstützt wird das Kinderwerk-Projekt in Huanta im Bergland Perus.
    www.kinderwerk-lima.ch
  • Public Eye, ehemals "Erklärung von Bern" ist ein gesamtschweizerischer Verein, der die aktive Solidarität mit den Menschen in den Entwicklungsländern als oberstes Ziel seiner Tätigkeit hat. Eine wichtige Ursache für die Armut in der Welt ist die Fehlentwicklung der Industriegesellschaften wie die Schweiz. Deshalb setzt sich die EvB ein für die Veränderung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen der Schweiz zu den Entwicklungsländern. Das Projektland der EvB ist die Schweiz.
    www.publiceye.ch
  • Die Schweizerische reformierte Arbeitsgemeinschaft Kirche und Landwirtschaft umschreibt ihre Anliegen mit Nahrung - Ethik - Landwirtschaft. Sie sensibilisiert die Kirche für die Anliegen der Bauernfamilien und nimmt durch das Bäuerliche Sorgentelefon die Nöte und Sorgen der Bauernfamilien ernst.
    www.srakla.ch
  • Schulprojekte in Ladakh, Indien: Margrit Wälti aus Langnau ist Kontaktperson und bereitet Volontäre auf ihren Einsatz in Ladakh vor. Ziel der Aktion Ladakh ist es, die Kinder optimal durch Kindergarten/Vorschule im eigenen Dorf auf den Schuleintritt vorzubereiten. Das Projekt stützt sich auf die Initiative, Mitarbeit und Mitentscheidung der Dorfbevölkerung und der jeweiligen Village Education Commitees (aus Dorfbewohnern bestehende Bildungskomitees / Schulkommissionen).
    www.aktion-ladakh.org
  • Der Verein "Narko-ne" verwirklicht Projekte für Suchtprävention, die junge Menschen in Bosnien und Herzegowina befähigen und stärken, Kirsen und Herausforderungen im geschwächten politischen und wirtschaftlichen System auf lebensfördernde Art und Weise zu bewältigen. Über 140 junge Menschen, bosnische Serben, Kroaten, Muslime und Roma sowie schweizerische Studierende setzen sich freiwillig für gesunde Aufwachsbedingungen ein.
    www.narkone.org/de

Kirchensonntag

Der erste Sonntag im Februar ist der Kirchensonntag.
Laien predigen und Freiwillige gestalten die Feier. Der Kirchensonntag hat eine  hundertjährige Tradition in den Berner Kirchgemeinden. Zu einem Thema der Landeskirche gestalten die einzelnen Kirchgemeinden einen Gottesdienst. 

 

2. Februar 2020, 9.30 Uhr in der Kirche Langnau: Kirchensonntag zum Thema "Über den Glauben sprechen".

 

 

 

Weltgebetstag

Jeweils am ersten Freitag im März.

Ein ökumenischer Abendgottesdienst, vorbereitet und gestaltet von Frauen der evangelisch reformierten und römisch katholischen Landeskirchen sowie der evangelischen Allianz.

Für 2020 gestalteten Frauen aus Zimbabwe die Liturgie. Sie wird am 6. März 2020 in der EGW Kapelle, Styggässli 12 in Bärau, gefeiert.

www.wgt.ch