AdresslisteKontaktSuche
Lauperswil

Rückblick auf den Kirchensonntag

vom Sonntag, 7. Februar 2021 in der Kirche Rüderswil

Kirchensonntag: Sorgsam miteinander leben

Es ist ein wichtiges Thema, das alle Bereiche des Lebens umfasst: Wie gehen wir miteinander um? Das Kirchensonntagsteam gab auf diese Frage überraschende Antworten und regte die Besucher zum Nachdenken an. 

Mit einem bekannten Segenslied von Sammy Horner wurde der diesjährige Kirchensonntag in Rüderswil eröffnet: «Mögen die Engel und der Retter über Dich wachen», heisst es im Refrain der schönen Melodie, die von Daniela Wyss auf dem Klavier vorgetragen wurde. Und wer wünscht sich diesen Segen Gottes nicht, gerade in dieser schwierigen Zeit? Sorgsamkeit  bedeutet auch, Zuversicht und Hoffnung zu verbreiten; dies sagte sich gewiss die Kirchenratspräsidentin Marianne Zaugg, die die Gemeinde begrüsste: «Wir feiern Gottesdienst aus Freude am Leben!»

Allen Menschen ein Lächeln schenken

Der Kirchensonntag ist ein Gottesdienst, der von Laien gestaltet wird; ein Team aus Lauperswil und Rüderswil machte sich Gedanken zum diesjährigen Leitsatz und konnte dem Thema viele interessante Aspekte abgewinnen. Silvia Leuenberger betonte, dass ein sorgsames Miteinander im Elternhaus beginne, wo Kinder lernen, einander zuzuhören und freundlich zu sein. Veronika Pfäffli erinnerte daran, dass Freundlichkeit auch zur Herausforderung werden kann. Gerade dann, wenn wir schwierigen und verletzenden Menschen begegnen. Heidi Steck wies auf Menschen im Altersheim hin, die oft alleine sind und sich über Besuch freuen! Erika Stocker schliesslich gab viele Beispiele, wie wir im Alltag sorgsam und wertschätzend miteinander umgehen können: Ein freundliches Lächeln im Zug oder Auto fremden Menschen gegenüber, einen Nachbar fragen, ober er etwas aus dem Laden benötigt, einer Arbeitskollegin Unterstützung anbieten, ein «Merci» für den Briefträger.

Auch junge Menschen brauchen Hilfe

Leider konnte Heidi Probst, eine Gründerin der Nächstenhilfe Zollbrück, nicht an der Feier teilnehmen. Per Brief informierte sie aber über die 1993 gegründete Nächstenhilfe und über die vielen schönen Erlebnisse in all den Jahren. In ihrem Text erzählt sie von einer jungen Mutter, die nicht mehr schlafen konnte, weil ihr Kind an Keuchhusten litt. Die Freude sei gross gewesen, als der kleine Samuel ihr schon bei der zweiten Nachtwache die Arme entgegen streckte und ihr so sein Vertrauen bewies.

Benjamin Stocker-Zaugg