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Bezirk Oberemmental

Artikel der Wochen-Zeitung über die Bezirkssynode

Die kirchliche Bezirkssynode Oberemmental tagte in Langnau. Die Versammlung verabschiedete Präsidentin Elisabeth Siegenthaler und wählte Edith Rentsch.

Elisabeth Siegenthaler hat nach zwölf Jahren im Vorstand des Kirchlichen Bezirks Oberemmental, davon vier Jahre als Präsidentin, ihr Amt niedergelegt. Die Delegierten wählten die bisherige Vizepräsidentin, Edith Rentsch, Häusernmoos, zu ihrer Nachfolgerin. Susanne Bichsel, Trubschachen, nimmt neu im Vorstand Einsitz. Die Jahresrechnung schloss mit Mehrausgaben von rund 7000 Franken ab.
Im Rückblick auf das Jahr 2009 dürfen die neu errichtete Internetplattform und das 130. Bezirksfest in Rüderswil als Höhepunkte betrachtet werden. Zehn Synodale vertreten den Bezirk Oberemmental zurzeit in Bern. Gegenwärtig läuft die Vernehmlassung zur Bezirksreform. An der Tagung in Langnau zeigte das Stimmungsbarometer, dass die Mehrheit die jetzige Formation und Grösse des Bezirks beibehalten möchte.
Ein Ringen um Liebe
Mit Interesse verfolgten die Anwesenden die Berichte aus den Arbeitsbereichen. An der Beratungsstelle für Ehe, Partnerschaft und Familie in Langnau nahm Susanne Kocher als Nachfolgerin von Yvonne Kohler am 1. September 2009 ihre Arbeit auf. «Es ist immer wieder ein Ringen um Liebe», gab Kocher Einblick in ihre Aufgabe. Die Beratungsstelle sei recht ausgelastet. Je eher Hilfe gesucht werde, umso einfach sei es zu helfen. Den Heilpädagogischen KUW in Langnau betreut Kathrin Reinhard. Im Schuljahr 2009/2010 nehmen 21 Schüler daran teil. «Es ist sehr erfreulich, wie viele Schultern diese Arbeit mittragen», betonte sie. Für Sonntagsschulmitarbeitende wurden zwei Veranstaltungen organisiert, die neue und praktische Ideen für die Arbeit mit Jugendlichen gaben. Am 9. März findet der nächste Kursabend in Langnau statt mit dem Thema «Wo bleiben denn die Jungs?». Im Ressort Dekanat «war es ruhig wie auf einem Dorfteich», bemerkte Markus Zbinden. Hingegen hatte es der Protestantisch kirchliche Hilfsverein mit wachsenden Gemeinden zu tun. In Bösingen wurde der Bau des kirchlichen Zentrums unterstützt. Auch im Wallis tut sich einiges. «Der Arbeit im Leukerbad sehen wir mit grossem Interesse zu», gab Zbinden bekannt. 
Von Käse und Evangelien
Über das Regionalradio «neo zwei» in Langnau werden jeden Sonntag Predigten ausgestrahlt. Neu ist die Ökumenische Medienkommission auch mit «Läbigs», einem Wort zum Tag, auf Sendung. Wie Marc Lauper berichtete, sucht eine Spurgruppe nach sicherer Plattform für die Zukunft. «Wer fähig ist, weltweit Löcher (Emmentaler) zu verkaufen, sollte auch fähig sein, schweizweit das Evangelium zu verbreiten», ist seine Devise. Beim neu aufgeschalteten Internetportal seien die Zugriffe zahlreich. Um auf aktuellem Stand zu sein und eventuelle Fehler auszumerzen, bittet Felix Scherrer die Kirchgemeinden um Rückmeldungen. 


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