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RefBEJUSO

Parlament stärkt Synodalrat

13.12.17 Refbejuso - Der zweite Synodetag stand im Zeichen der Kommunikation: Eine kontroverse Diskussion löste der vom Synodalrat beschlossene Austritt aus dem Verein «Reformierte Medien» aus. Mit einem knappen Mehr bestätigte die Synode diesen Austritt. Ein Postulat forderte den Synodalrat zudem dazu auf, der Synode innert Jahresfrist einen detaillierten Bericht zur Öffentlichkeitsarbeit vorzulegen.

In einer engagierten Debatte appellierten die Befürworterinnen und Befürworter der Motion an die Solidarität unter den Reformierten. Mit dem Austritt werde die wichtige und unbestrittene Radio- und Fernseharbeit gefährdet. Die Gegnerschaft der Motion argumentierte damit, dass die Probleme rund um die «Reformierten Medien» seit längerem bekannt seien und ein Schuss vor den Bug dieser Institution nötig gewesen sei. Der Synodalrat habe angesichts der seit Jahren verfahrenen Situation verantwortungsvoll gehandelt. Der Motionär wandelte schliesslich seinen Vorstoss in ein weniger verbindliches Postulat um. Dieses wurde mit 76 Ja- zu 87 Nein-Stimmen bei 12 Enthaltungen abgelehnt.

In der Vision «Kirche 21» liegt viel Kraft
Nach dieser kontroversen Debatte legte Synodalrat Iwan Schulthess seinen Zwischenbericht zur Vision «Kirche 21» zur Kenntnis vor. In der gefundenen Vision liege viel Kraft und sie dürfe unter keinen Umständen zu einem Papiertiger werden.
Im Anschluss an seinen Bericht wurde die Vernissage des neuen Buches gefeiert, das alle Predigten und weitere Schlüsseltexte zur Vision zusammenfasst.

 

Budget 2018: Ausgabenüberschuss von 511'000 Franken
Zum Schluss der Wintersession genehmigte die Synode das Budget 2018.


Die vollständige Medienmitteilung


Vision Kirche 21 - Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn